Über uns

Das Wundnetzwerk wurde 2015 gegründet, um Fachpersonen verschiedener Berufsgruppen rund um den Menschen mit einer komplexen Wunde zu verbinden – mit Qualitätszirkeln, Symposien und der Zentralschweizer Wundfachmesse. Heute entwickeln wir diese gewachsene Struktur zu einem spezialisierten Gesundheitsnetzwerk im Sinne der integrierten Gesundheitsversorgung weiter: vom Fachnetzwerk zur verbindlichen Versorgungsstruktur.

Vorstand

Dr. med. Sabine Heselhaus
Präsidentin: Dr. med. Sabine Heselhaus, Fachärztin für Chirurgie SGC, chirurgische Facharztpraxis für komplexe Wunden, Adligenswil, komplexe-wunden.ch
Fachärztin für Chirurgie seit 1999, Universitätsklinik Marburg, 2010–2015 Wundsprechstunde des Luzerner Kantonsspitals, 2015 niedergelassen in eigener Praxis, Gründung des Netzwerks; seit 2023 im Vorstand der Ärztegesellschaft Stadt Luzern. Fachbeiträge in «Der Luzerner Arzt»: Das Netzwerk rund um den Patienten (2016) · Wunden am Fuss (2017) · Wundmanagement-Konzept (2018) · Moderne Wundtherapeutika (2018)
Thorsten Voll
Vizepräsident: Thorsten Voll, Geschäftsleitung Orthopädie & Kompressionstherapie, ORTHO-TEAM Luzern AG, Kriens, ortho-team.ch
Sein Feld ist die orthopädische Versorgung und Kompressionstherapie – Entlastung, Einlagen und Kompression als Bausteine der Wundbehandlung, vom diabetischen Fuss bis zum Ulcus cruris. Er führt den Standort Kriens der ORTHO-TEAM Luzern AG und ist dem Netzwerk seit den Anfangsjahren verbunden.

Unsere Geschichte

2015
Gründung als Verein Luzerner Wundmanagement – aus der Praxis heraus.
2017–2019
Rund drei Qualitätszirkel pro Jahr, Symposien – und die 1. Zentralschweizer Wundfachmesse.
2020–2022
Die Aktivitäten klingen aus, die Vereinsarbeit ruht während der Pandemie.
2026
Neustart an der GV vom 9. März: neuer Name, revidierte Statuten, neues Team.
Heute
Neue Website, wachsendes Verzeichnis – machen Sie mit.

Unsere Ziele

Nachhaltig bessere Versorgung von Menschen mit chronischen, postoperativen und komplexen Wunden in der Zentralschweiz (Artikel 2 der Statuten) :

  • Früh und leitlinienkonform behandeln – statt Wunden verschleppen und chronifizieren lassen.
  • Die gesamte Behandlungskette koordinieren: vom Spital über Praxis und Spitex bis zur Pflege zu Hause.
  • Vermeidbare Spitalaufenthalte und Wiedereintritte reduzieren.
  • Lebensqualität, Mobilität und Schmerzfreiheit verbessern – auch in der Palliative Care.

Das erreichen wir durch

  • ein interprofessionelles Netzwerk, das vorhandene Kompetenzen bündelt – vom Facharzt bis zur Orthopädietechnik
  • das öffentliche Anlaufstellen-Verzeichnis mit kurzen Wegen zur richtigen Fachperson
  • gemeinsame Fortbildungen und Qualitätszirkel
  • Qualitätssicherung und wissenschaftliche Begleitung

Rechtliche Grundlagen des Vereins: Statuten (PDF) · Code of Conduct (PDF)