Für Spitäler & Zuweisende
Patientinnen und Patienten mit komplexen Wunden benötigen nach einem Spitalaustritt häufig mehrere gleichzeitig beteiligte Leistungserbringende. Das Netzwerk unterstützt Überleitung und ambulante Weiterversorgung.
Vom Spital sicher in die ambulante Versorgung
Das Netzwerk will ermöglichen, dass die notwendige ambulante Weiterbetreuung bereits vor dem Austritt organisiert wird: hausärztliche Betreuung, spezialisierte ärztliche Wundversorgung, Spitex oder Pflegeheim sowie weitere erforderliche Professionen werden frühzeitig einbezogen, und der Behandlungsplan wird nachvollziehbar übergeben. So entsteht Versorgungskontinuität statt Versorgungsbruch.
Aus der Praxis: Austritt nur mit gesicherter Weiterversorgung
«Virtuell vor ambulant vor stationär – so lautet es im Planungsbericht integrierte Gesundheitsversorgung.
Ein Patient mit einer komplexen Wunde kann nur dann aus dem Spital entlassen werden, wenn die Wundversorgung auch im ambulanten Bereich qualitativ hochwertig fortgeführt werden kann.»
Dr. med. Sabine Heselhaus, Präsidentin
Genau hier setzt das Netzwerk an:
- Heute: Die ambulante Weiterbetreuung wird bereits vor dem Austritt organisiert – spezialisierte Wundmedizin, Spitex oder Pflegeheim werden früh einbezogen, der Behandlungsplan wird nachvollziehbar übergeben.
- In Entwicklung: Die Wundleitstelle unterstützt das Austrittsmanagement als Single Point of Contact in Entwicklung.
Versorgung / Austritt koordinieren
Für koordinationsintensive Fälle entsteht die Wundleitstelle als Single Point of Contact in Entwicklung. Bis dahin nimmt die Geschäftsstelle Übergabe- und Koordinationsanfragen entgegen:
Kontakt aufnehmen Wundambulatorien & Spitäler im Verzeichnis
Zuweisung an spezialisierte Wundmedizin
Bei chronischen, komplexen oder unklaren Verläufen finden Sie die spezialisierten ärztlichen Anlaufstellen und Wundambulatorien der Region im Verzeichnis – mit direkten Kontakten für Zuweisungen und Fallfragen.